Priv. Doz. Dr. Ahlers & Kollegen | Zahnärzte – Privat + KassenTelefon: 040 46776107 praxis@CMD-Centrum.deImpressum + Datenschutz
News

CMD ist etwas für Profis. Deshalb gibt es uns.

Craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind ein Sammelbegriff für vielfältige Funktionsstörungen des Kauorgans. Um sie erfolgreich zu therapieren muss man CMD zunächst einmal erkennen und dann genauer diagnostizieren. Darauf sind wir spezialisiert. Der hierzulande führende Screening-Test zur CMD-Erkennung ("CMD-Kurzbefund") haben Priv.-Doz. Dr. Ahlers und Prof. Dr. Jakstat aus unserem Team entwickelt. Den setzen Zahnärzte mittlerweile flächendeckend ein, um CMD zu erkennen. Darauf sind wir stolz. Als ZahnarztIn darüber erfahren?

Anzeichen für CMD:

Wie können Sie als Patientin oder Patient selbst erkennen, ob Sie unter CMD leiden? Folgende Anzeichen sind typisch:

  • Schmerzen im Kopf- und Gesichtsbereich (vor allem in den Wangen und Schläfen, mäßig stark, aber wiederkehrend am gleichen Ort)
  • Schmerzen im Bereich der Ohren und Kiefergelenke 
  • unerklärliche Zahnschmerzen, vor allem an Zähnen mit starkem Zahnkontakt 
  • Knackgeräusche oder Reiben in den Kiefergelenken 
  • ungleichmäßige und asymmetrische Bewegungen des Unterkiefers
  • Bewegungseinschränkungen des Unterkiefers bis hin zur Einschränkungen der Mundöffnung insgesamt.
  • gestörtes Kontaktgefühl der Zähne
  • unzureichende Abstützung der Zähne
  • zu hohe Zähne.

Sie können den von uns entwickelten Test auf der Website der deutschen Zahnärzte nachvollziehen: unter www.Prodente.de

Die Anzeichen festzustellen, klingt zunächst gar nicht so kompliziert. Aber jedes Symptom allein könnte auch andere Ursachen haben. Erst in der Zusammenschau durch spezielle Diagnostik wird die Diagnose möglich klar. Hierfür gibt es Spezialisten wie uns. Mit unseren Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen können wir eine CMD-Erkrankung schon früh feststellen - und dann erfolgreicher und mit besserer Prognose behandeln. Also lieber gleich zum Spezialisten - es könnte Ihnen manches ersparen...

Gesichts-, Kopf- und Nackenschmerzen

Eines der hervorstechendsten Symptome für eine craniomandibuläre Dysfunktion sind Schmerzen im Gesichtsbereich, besonders im Bereich der Wangen, Kiefergelenke und Schläfen.

Hier mehr erfahren!

Deren Ursache kann entweder in einer Überlastung der Kaumuskulatur und/oder der Kiefergelenke liegen. Dabei ist in den meisten Fällen nicht die Intensität der Schmerzen das Hauptproblem, sondern deren Dauer und die Unsicherheit, wann und ob das endlich wieder aufhört. Zusätzlich kompliziert wird die Situation, wenn mehrere Schmerzursachen nebeneinander bestehen, und wenn der Ort, an dem die Schmerzen fühlbar sind, nicht mehr dem Ort der Entstehung übereinstimmt; man spricht hier von übertragenen Schmerzen (referred pain). 

Zum Glück sind mittlerweile ausgefeilte mehrstufige funktionsdiagnostische Untersuchungssysteme verfügbar, mit denen wir die Ursache bestehender Schmerzen - auch übertragener Schmerzen - herausfinden. Ohne eine solche Funktionsdiagnostische Grundlage ist eine zielgerichtete Funktionstherapie nicht möglich - sagt die einschlägige Leitlinie

Kiefergelenkschmerzen

Neben Schmerzen im Bereich der Wangen und Schläfen zählen Kieferschmerzen zu den häufigsten Beschwerden unserer Patientinnen und Patienten.

Hier mehr erfahren!

Die Ursache hierfür kann im Bereich der Kiefergelenke selbst liegen. Die geht in der Mehrzahl der Fälle auf eine mechanische Überlastung der Kiefergelenke zurück, als Folge von ungesunder Krafteinleitungen in die Kiefergelenke. Diese wiederum kommen meistens im Zusammenhang mit Zähnepressen und Zähneknirschen zustande. Nicht selten kommen Zahnfehlstellungen oder der Verlust von Zahnhartsubstanzen (Zahnverschleiß) hinzu. In diesen Fällen stehen die Kiefergelenke nicht mehr korrekt (physiologisch) und in Kombination mit zu hoher Krafteinleitung entstehen schmerzhafte Entzündungen innerhalb der Kiefergelenke. 

In diesen Fällen ist hilft eine strukturierte Diagnostik bei der Ermittlung der Ursache, als Grundlage für eine Korrektur und Stabilisierung der Situation. In der Folge gehen dann die Kiefergelenkschmerzen wieder zurück.  

Kiefergelenkknacken/-reiben

Normalerweise bewegen sich die Kiefergelenke, ohne Geräusche zu verursachen. Patientinnen und Patienten mit craniomandibulären Dysfunktionen hingegen entwickeln als typisches Symptom zuweilen Kiefergelenkgeräusche. Diese können als Knacken oder Reiben auftreten.

Hier mehr erfahren!

Das Kiefergelenkknacken hat seine Ursache in der Regel in einer Fehlstellung des Gelenkkopfes (Condylus mandibulae), wodurch der Gelenkknorpel (Discus articularis) nicht normal gleiten kann und sich schließlich ruckartig bewegt - die Folge ist ein Knacken. In manchen Fällen verändert sich das Knacken im Laufe der Zeit und ist irgendwann gar nicht mehr wahrnehmbar. Hier ist die Situation dann weiter fortgeschritten und der Gelenkknorpels (Discus articularis) schafft es nicht mehr, an seine korrekte Position zu gelangen. Ein Knackgeräusch allein ist dabei kein Grund zur Sorge. Häufig kommen diese aber in Kombination mit anderen Symptomen vor; in diesen Fällen ist eine genauere Diagnostik indiziert.

Mundöffnungseinschränkungen

Mundöffnungseinschränkungen sind ein typisches Symptom craniomandibulärer Dysfunktionen (CMD).

Hier mehr erfahren!

Normalerweise lassen sich Ober- und Unterkiefer Unbehinderte öffnen. Dabei wird zwischen den Ober -Unterkieferfrontzähnen in der Regel ein Abstand von circa 4 Zentimetern erreicht. Öffnungszeiten unter dieser Größenordnung werden als Mundöffnungseinschränkungen bezeichnet und sind ein typisches Symptom craniomandibuläre Dysfunktion. Die Ursache sogar kann entweder im Bereich der Muskulatur des Kauorgans (craniomandibuläres System) liegen oder im Bereich der Kiefergelenke. Häufig sind beide Gewebe beteiligt und unterstützen einander; das kompliziert die Situation.

Zur Aufklärung der Ursache von Mundöffnungseinschränkungen ist eine spezielle Untersuchung erforderlich (Klinische Funktionsanalyse). Gegebenenfalls kommen weiter differenzierende Untersuchungstechniken hinzu (Manuelle Strukturanalyse). In speziellen Fällen veranlassen wir zudem eine spezielle strahlenfreie bildgebende Untersuchung (Magnetresonanztomographie), um das Vorliegen von Abszessen und anderen Neubildungen auszuschließen. 

Biss stimmt nicht mehr

Nicht gleichmäßig aufeinandertreffende Zähne beeinträchtigen die Funktion der Zahnkauflächen (Okklusion). Dies ist ein typisches Zeichen einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD).

Hier mehr erfahren!

Normalerweise sind die menschlichen Zähne so angeordnet, dass sie gleichmäßig aufeinandertreffen, und die Zahnreihen stabil gegeneinander abstützen. Wenn die Kauflächen der Zähne nicht gleichzeitig gleichmäßig aufeinandertreffen, ist diese normale Funktion nicht möglich; stattdessen kommt es zu Überlastungen einzelner Zähne und gegebenenfalls auch zu Überlastungen der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke.

Zugleich bewirkt die Form und Stellung der Frontzähne, dass beim Kauen die Frontzähne den Kontakt der Seitenzähne aushebeln; so vermeidet die Natur überhöhte Krafteinwirkungen auf die Seitenzähne und auf die Kiefergelenke. Wenn aber die Frontzähne falsch stehen oder durch Zahnverschleiß vorzeitig Ihre Form und Funktion verloren haben kommt es zu Überlastungen der Seitenzähne und / oder der Kiefergelenke.

Inwieweit die Zähne gleichmäßig aufeinander abgestützt stehen und in der Kieferbewegung eine Entlastung der Seitenzähne erfolgt lässt sich mittels funktionsanalytischer Untersuchungen feststellen. Grundlage ist eine spezielle Untersuchung ohne Instrumente, die klinische Funktionsanalyse. Gegebenenfalls ergänzen wir diese durch zusätzliche Untersuchungen auf der Grundlage der Herstellung von Kiefermodellen und der Vermessung (Registrierung) der Kieferposition und der Kieferbewegung. Auf deren Grundlage können wir in der Folge prüfen, inwieweit eine Fehlstatik vorliegt und – wenn ja - wie eine korrektive funktionstherapeutische Behandlung erfolgen muss. 

Empfindliche Zähne

Zähne, die beim Zusammenbiss oder auf Wärme- oder Kältereize empfindlich reagieren, sind ein typisches Symptom für craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD).

Hier mehr erfahren!

Normalerweise reagieren Zähne auf Zahnkontakt oder Wärme bzw. Kälte nicht empfindlich. Anders ist dies bei Zähnen, die im Rahmen einer CMD überreizt sind, sei es durch Zähnepressen und/oder Zähneknirschen. Die Zähne sind dabei mechanisch überlastet und die Tastorgane innerhalb der Zähne (Pulpa) und im Zahnhalteapparat reagieren quasi mit einer Störungsmeldung. Dies kann bis zu erheblichen Schmerzen eskalieren. Das gilt auch für jene Fälle, in denen durch Substanzverlust (Zahnverschleiß) das Innere der Zahnhartstubstanzen nicht mehr vom Zahnschmelz geschützt wird. Daher ist es wichtig, durch entsprechende Untersuchungen die individuellen Ursachen herauszufinden und zu beseitigen. 

Die Diagnostik erfolgt dabei zunächst mit einer gründlichen Untersuchung, der klinischen Funktionsanalyse sowie der Erfassung des Zahnverschleißes. Bei Bedarf kommen weitere Untersuchungen hinzu, die die Form der Zähne in Form spezieller Kiefermodelle und die Zahnkontakte im Modell nachstellen, um diese und ihre Ursache auswerten zu können – die Grundlage einer individuellen und strukturierten Funktionstherapie. 

Tinnitus

Tinnitus ist ein komplexes Symptom, man dessen Ursache nicht wirklich geklärt ist. Wenn neben einem Tinnitus auch eine craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) vorliegt bieten sich eventuell Ansatzpunkte für eine Therapie.

Hier mehr erfahren!

In diesen Fällen liegt zuweilen ein Zusammenhang in der Form vor, dass verstärkte Muskelanspannung im Kauorgan indirekt auch eine Wirkung im Hörorgan triggert und so den Tinnitus beeinflusst. In diesen Fällen gilt es, die Art der muskulären Überlastungen im Kauorgan genau zu identifizieren, um in der Folge einen Weg zu finden, diese Überlastung zu beseitigen. 

Zur Diagnostik sind daher verschiedene zahnärztlich-funktionsdiagnostische Untersuchungen erforderlich. Hierzu gehören eine klinische Funktionsanalyse sowie eine Untersuchung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke unter Belastung, die manuelle Strukturanalyse. In dem von unserem Gründer PD Dr. Ahlers mit Herausgegebenen Lehrbuch ist diesem Thema ein eigenes Kapitel gewidmet. Prof. Dr. Peroz, Charité Universitätsmedizin Berlin, hat dieses verfasst und aktualisiert. Die Inhalte bilden die Richtschnur unserer Tätigkeit in diesem Bereich in unserer spezialisierten Schwerpunktpraxis.

Schwindel

Bei Schwindel ist die Situation noch komplexer: Auch Schwindel ist kein Teil craniomandibulärer Dysfunktioen (CMD), aber bei Patientinnen und Patienten mit Schwindel und CMD verbessert sich teilweise der Schwindel drastisch nach erfolgreicher Behandlung der CMD.

Hier mehr erfahren!

Zunächst einmal sind das Gleichgewichtsorgan und das Kauorgan voneinander getrennte Systeme. Bei manchen Patienten verbessert die erfolgreiche Behandlung einer craniomandibulären Dysfunktion aber Schwindel in erstaunlichem Maße - offenbar wirkt daran eine Reduktion der muskulären Dysfunktion mit. 

Wir können eine solche Verbesserung nicht versprechen, aber wenn neben einem Schwindel ohnehin eine therapiebedürftige CMD vorliegt macht es Sinn, diese besonders strukturiert zu behandeln.

Vorbereitung kieferorthopädischer Behandlungen

Kieferorthopädische Behandlungen korrigieren die Zahnstellung. Vor kieferorthopädischen Behandlungen sollte daher geprüft werden, ob eine craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) vorliegt. Liegt eine CMD vor so ist es sinnvoll, vor der kieferorthopädischen Behandlung per zahnärztlicher Funktionstherapie die Kaumuskulatur zu beruhigen und die Kieferposition zu stabilisieren.

Hier mehr erfahren!

Das Ziel kieferorthopädischer Behandlungen besteht darin, im Rahmen des individuell Möglichen die Zahnstellung zu optimieren und dabei auch die Funktion des Kauorgans ganz zu stabilisieren. Dabei ist es wichtig, dass die kieferorthopädische Behandlung so erfolgt, wie es die Kieferorthopädin oder der Kieferorthopäde anstreben. Eine bestehende craniomanbuläre Dysfunktion (CMD) steht dem häufig entgegen, weil dysfunktionale Kaumuskeln durch zusätzliche kieferorthopädische Einwirkung in das Kauorgan funktionell eher verstärkt entgleisen. Auch bestehende Fehlstellungen der Kiefergelenke werden allein durch eine kieferorthopädischer Zahnstellungskorrektur nicht automatisch besser. 

Vor einer kieferorthopädischen Behandlung sollte daher geprüft werden, ob eine CMD vorliegt. Hierfür kommt der von PD Dr. Ahlers entwickelte CMD-Kurzbefund oder das von ihm mitentwickelte CMD-Screening zur Anwendung. Sofern dies zeigen, dass eine CMD vorliegt ist es sinnvoll, vor einer kieferorthopädischen Behandlung zunächst eine funktionsdiagnostische Untersuchung durchzuführen und gegebenenfalls durch eine strukturierte funktionstherapeutische Behandlung die Ausgangssituation für die kieferorthopädische Behandlung zu verbessern. Wenn dann nach einer funktionstherapeutischen Vorbehandlung – und auf deren Ergebnisse abgestimmt - die kieferorthopädische Behandlung erfolgt hat diese deutlich bessere Voraussetzungen für einen bestimmungsgemäßen und erfolgreichen Verlauf. 

Wir arbeiten daher mit zahlreichen Kieferorthopädinnen und Kieferorthopäden vertrauensvoll zusammen und behandeln deren Patientinnen und Patienten auf Überweisung vor der geplanten kieferorthopädischen Behandlung vor. Und wir stehen während und nach der kieferorthopädischen Behandlung bereit, um bei funktionellen Fehlentwicklungen korrigierend einzugreifen.

CMD diagnostizieren und behandeln

Es gibt offenbar eine ganze Reihe von Symptomen, die auf craniomandbuläre Dysfunktionen (CMD) zurückgehen. Nicht immer steckt eine CMD dahinter - aber wenn, dann sollte sie gründlich diagnostiziert werden, um eine strukturierte Behandlung zu ermöglichen. 

Eine einfache "Knirscherschiene" ohne vorherige Diagnostik ist keine strukturierte Behandlung - es sei denn, es ist ein Test, ob dieses Vorgehen nicht ausreicht, die Situation zu verbessern. 

In allen Fällen, wo dies so nicht gelingt, bedarf es daher eines mehrstufigen systematischen Vorgehens. Hierauf sind wir spezialisiert und kennen uns damit aus. Das meistverkaufte Lehrbuch von Ahlers & Jakstat ist das Standardwerk in diesem Bereich und mittlerweile in der 4. Auflage erschienen - und schon fast wieder vergriffen. Die darin beschriebene Systematik bildet die Grundlage unseres diagnostischen Vorgehens. Zudem setzen wir die modernsten diagnostischen Instrumente und spezielle Software ein, mit der wir die Funktionsbefunde erheben und auswerten - damit wir die Übersicht über Ihre Situation behalten. Wir freuen uns auf Sie!

 

Hier kommt ein Datenschutz Text rein!!! Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz