Fachzeitschriften

Unsere Beiträge in deutschen und internationalen Fachzeitschriften

Der Wissensfortschritt in der (Zahn-)Medizin ist heute extrem schnell und basiert in erster Linie auf Originalarbeiten in Fachzeitschriften mit gutachterlicher Prüfung der eingereichten Arbeiten.

Die Arbeitsgruppe von PD Dr. AhlersProf. Dr. Jakstat und Kollegen hat zu den verschiedenen Weiterentwicklungen in den letzten Jahren zahlreiche Originalarbeiten veröffentlicht. Diese finden Sie vollständig verzeichnet in einer Auflistung aller Publikationen.

Ausgewählte Fachartikel, zu denen wir über eine Dateiversion (pdf) verfügen und diese auch auf die Website stellen dürfen, finden Sie auf dieser Seite.

IJED_Edelhoff__Ahlers_Vol_20_2_2025
International Journal of Esthetic Dentistry. 2025 May 15;20(2):180-199.
Autore(n): Edelhoff D, Prandtner O, Schweiger J, Schubert O, Ahlers MO.

Rehabilitation of the worn dentition with glass-ceramic restorations

The minimally invasive restoration of tooth wear using indirect restorations is challenging, but with the right techniques, it is now possible to achieve amazingly natural and gentle results. In this article, our multicenter working group from Munich and Hamburg describes the procedure and illustrates it with a specific treatment case—we hope you enjoy reading it.

Die möglichst minimalinvasive Wiederherstellung Behandlung von Zahnverschleiß mittels indirekter Restaurationen ist anspruchsvoll, aber heute mit entsprechenden Techniken erstaunlich natürlich und schonend möglich. In diesem Artikel beschreibt unsere multizentrische Arbeitsgruppe aus München und Hamburg das Vorgehen und illustriert es an einem konkreten Behandlungsfall – viel Freude beim Lesen.

Vorschau: ZWP0125_000-000_Komet-Ahlers_Published_Version
ZWP 01 2025
Autore(n): M. O. Ahlers

Fachbeitrag zur Präparation von Okklusions-Onlays mit dem Okklusionsonlay-Set nach PD Dr. Ahlers / Prof. Dr. Edelhoff

Okklusions-Onlays sind besonders schonende Präparationsformen für die Restaurationen von Seitenzähnen, die durch Zahnverschleiß schwer geschädigt sind. Um die erforderliche Präparationsform schnel und vorhersagbar zu erreichen haben PD Dr. Ahlers und Prof. Dr. Edelhoff spezielle Techniken erarbeitet und hierzu darauf abgestimmte innovative Präparationsinstrumente entwickelt. Das praktische Vorgehen bei der Anwendung dieser Instrumente schildert ein Fachbeitrag in der Fachzeitschrift ZWP. Sie finden diesen hier zum Download.

Vorschau: QI_Edelhoff_Ahlers_2018_07_s0521-533
Quintessence International 2018; 49(7):521-533
Autore(n): D. Edelhoff, M. O. Ahlers

Occlusal onlays as a modern treatment concept for the reconstruction of severely worn occlusal surfaces

The Fifth German Oral Health Study reveals a marked decrease in caries incidence and an enhanced retention of teeth among the elderly in Germany, indicating a shift towards enduring dental preservation, frequently employing fixed prostheses or implants. Germany stands at the forefront of global dental health, although there is an increasing awareness of issues related to erosion, attrition, and abrasion that compromise dental hard tissues. Restorative methodologies have transitioned from subtractive techniques to more defect-oriented and additive strategies, prioritizing the conservation of dental hard tissues. Occlusal onlays emerge as a sophisticated, minimally invasive treatment alternative, particularly efficacious in reconstructing severely eroded occlusal surfaces, thus playing a crucial role in maintaining dental integrity. The present article delineates this innovative treatment modality, elucidating the procedural nuances with detailed illustrations and utilizing specially designed preparation instruments.

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Quintessenz 2018;69(5):2–15
Autore(n): D. Edelhoff, M.O. Ahlers

Okklusionsonlays als modernes Behandlungskonzept für die Rekonstruktion stark substanzgeschädigter Kauflächen

Die Deutsche Mundgesundheitsstudie DMS V zeigt einen deutlichen Rückgang der Karieserfahrungen in Deutschland. Die Anzahl der Restzähne im Alter hat zugenommen, was auf einen Trend zum Zahnerhalt hinweist, oft unterstützt durch Implantate. Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es Bedenken wegen Zahnhartsubstanzschäden durch Biokorrosion, Attrition und Abrasion, die andere Defektmorphologien aufweisen. Restaurative Behandlungskonzepte hierfür haben sich differenziert: Statt überwiegend subtraktiver Methoden werden heute weniger invasive, defektorientierte Ansätze bevorzugt, und neue Präparationsformen tragen zum Zahnerhalt bei. Der Beitrag beleuchtet die Prinzipien der minimalinvasiven Behandlung durch Okklusionsonlays zur Rekonstruktion geschädigter Kauflächen. Diese modernen Techniken ermöglichen es, Zahnhartsubstanz zu schonen und gleichzeitig funktionale und ästhetische Ergebnisse zu erzielen. Lernen Sie in dem Fortbildungsbeitrag, wie Sie durch gezielte Präparation erartiger Okklusionsonlays Ihre Behandlungsergebnisse optimieren können.

Vorschau: BDJ_Edelhoff_et_al_2019_final
BRITISH DENTAL JOURNAL 2019 May; 226(10):739-748
Autore(n): D. Edelhoff, M. Stimmelmayr, J. Schweiger, M.O. Ahlers, J-F Güth

Technikbeschreibung moderner minimal invasiver restaurativer zahnärztlicher Behandlungen (Advanced treatment concepts in fixed prosthodontics with metal-free materials)

Die Adhäsivtechnik und transluzente Restaurationsmaterialien haben die Behandlung von festsitzendem Zahnersatz verändert. Moderne Technologien ermöglichen den Einsatz neuer polymerer Werkstoffe. Diese bieten innovative Möglichkeiten für die Vorbehandlung von Zahnersatz. Außerdem gibt es jetzt neue Keramiktypen, die metallfreie Versorgungen möglich machen. Das hat dazu geführt, dass sich die Behandlungskonzepte in der festsitzenden Prothetik stark verändert haben. Weil es so viele neue Restaurationsmaterialien gibt, ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. In diesem Artikel geht es um die neuesten Entwicklungen in der festsitzenden Prothetik. Es gibt eine Anleitung zur Materialauswahl für verschiedene Zahnbehandlungen.

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Quintessence International 2024 Aug 30;55(7):518-529
Autore(n): Ahlers, M.O., Röhl, J., Jakstat, H.A., Kielbassa, A. M.

Studie über die Haltbarkeit semipermanenter Okklusions-Veneers aus PMMA (Prospective case series study on the survival rates of occlusal polymethylmethacrylate veneers as a semipermanent therapy in patients with severe pathological tooth wear )

Bestimmte Situationen erfordern eine Behandlung mit Wiederherstellung der Zahnkonturen, der Zahnvolumina und dabei der korrigierter (Wieder-) Einstellung der Kiefergelenke in eine physiologische Position. Solche Behandlungen sind selten und höchst schwierig, weil dabei in einem Schritt die komplette – und korrekte – Einstellung der Kieferposition erforderlich wird, und das, ohne die Anpassungsfähigkeit des Organismus zu überlasten. Die ist umso herausfordernder, wenn die Betroffenen eine erhöhte Empfindlichkeit für Änderungen der Zahnkontakte haben oder dazu neigen, mit den Zähnen fest zusammenzupressen. Das dafür geeignete Vorgehen wurde um die 2000er Jahre in Hamburg, München und anderswo entwickelt. Eine Vorgehensweise dabei besteht darin, in einem schritt alle bei physiologischer Kiefergelenkstellung in Nonokklusion stehenden Zähne mittels indirekter Restaurationen zu rekonturieren – um dann in einem späteren Schritt diese gruppenweise durch präparierte Restaurationen aus Dentalkeramik zu ersetzen. Die Ergebnisse einer Studie zur Haltbarkeit bei diesem Material aus der Behandlung von PD Dr. Ahlers und Team liegen wurden jetzt in der angesehenen Fachzeitschrift Quintessence International veröffentlicht. Sie können hier legal herunterladen.

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Journal of Prosthodontic Research 2024 Jul 8;68(3):407-414
Autore(n): Ahlers, M.O., Cachovan, G., Röhl, J., Edelhoff, D., Jakstat, H.A., Platzer, U.

Studie zum Einfluss der Präparationsinstrumente auf die Qualität von Veneer-Präparationen

Die Präparation von Veneers zielt auf eine möglichst minimal invasive Präparation allein im Schmelz ab. Studien aus der Arbeitsgruppe von Galip Gürel in Istanbul zeigten, dass dies die Haltbarkeit der (Keramik-) Veneers um den Faktor 10 erhöht. Fraglich war dabei lange Zeit, wie man dieses Ziel erreicht. Natress et al. konnten dazu schon 1995 zeigen, dass allgemein das Risiko droht, dass vor allem zervikal überpräpariert und inzisal zu wenig Platz geschaffen wird.

Eine neue Studie aus Hamburg, Leipzig und München konnte nun zeigen, dass die Einhaltung der Präpapationstiefen wesentlich von den eingesetzten Instrumenten abhängt. Präparationsinstrumente mit Tiefenmarkierern verhindern demnach signifikant häufiger eine Überpräparation. Die Studie ist „Editor´s Pick“ No. 1 im im Journal of Prosthetic Research!!!

Vorschau: ZP_5_6_2021_Ahlers-Funktionsanalyse-S.18-22
Die Zahnärztliche Praxis 5/6 -2021
Autore(n): Ahlers, M.O.

Computerassistierte Systeme: Verbesserte zahnärztlich-funktionsanalytische Diagnostik

Zahnärztliche Funktionsdiagnostik ist Informationsmanagement. Daher wundert es nicht, wenn Spezialisten sich schon früh damit beschäftigt haben, die Übersicht über die Befunde und die Transparenz ihrer Auswertung durch den Einsatz von Computersystemen zu verbessern. Mittlerweile sind diese Systeme praxisreif und eine erste Studie konnte ihre Effizienz unter Beweis stellen. Der Beitrag schildert die Anwendung einzelner Module und den Vorteil, den die Digitalisierung jeweils bietet.

Vorschau: 2020-CMF-2020-03-Ahlers+Wetselaar-SCREEN-mWM
CMF Journal of Craniomandibular Function 2020;12(3):253-272
Autore(n): Ahlers, M.O., Wetselaar, P.

Diagnostik von Zahnverschleiß nach dem TWES 2.0 in der Praxis

Während durch die gute Prävention die Karies zurückgeht, nimmt die Inzidenz von Zahnverschleiß zu – besonders bei jungen Erwachsenen. Zur Identifikation der Betroffenen sind in der Vergangenheit verschiedene Befundschemata vorgeschlagen worden. Davon sah nur das Tooth Wear Evaluation System (TWES) eine mehrstufige Untersuchung aus Basisdiagnostik und erweiterter Diagnostik vor.

Hierzu wurde jüngst eine Aktualisierung veröffentlicht, das TWES 2.0. Dieses soll zunächst mit einem Zahnverschleiß-Screening auffällige Patienten identifizieren. Anschließend wird bei diesen Patienten ein detaillierter Zahnverschleiß-Status erhoben. Dieser erfasst die Verschleißgrade jedes einzelnen Zahns, Anzeichen pathologischen Zahnverschleißes sowie Hinweise auf die Verschleißursache.

Der vorliegende Beitrag schildert nun das praktische Vorgehen bei digitaler Erfassung und Auswertung der Befunde mittels spezieller Software (CMDbrux) sowie die darauf basierte Behandlung anhand eines umfangreichen Patientenfalls aus der Behandlung von PD Dr. Ahlers.

Vorschau: Wetselaar,-Katzer,-Ahlers-(2020)-TWES-2.0-(JOOR-12972)
Journal of Oral Rehabilitation 2020;00:1–10.
Autore(n): Wetselaar, P., Wetselaar-Glas, M., Katzer, L.D., Ahlers, M.O.

Diagnosing tooth wear, a new taxonomy based on the revised version of the Tooth Wear Evaluation System (TWES 2.0)

Zahnverschleiß nimmt in der Inzidenz zu, besonders bei jungen Patienten. Die Ursachen sind entweder mechanisch und/oder chemisch. Bei erheblichem oder extremem Zahnverschleiß sind die betroffenen Zähne in Ihrer Vitalität oder ihrem Erhalt gefährdet. Pathologischer Zahnverschleißt beeinträchtigt zudem Ästhetik, Funktion und Phonetik und/oder verursacht Schmerzen. Daher ist die frühzeitige Erkennung von verstärktem Zahnverschleiß wichtig. Bislang war dafür der Standard das Tooth Ware Evaluation System (TWES). Dieses wurde in den letzten Jahren für die Belange der zahnärztlichen Praxis überarbeitet und liegt nunmehr in einer aktualisierten Version vor, das TWES 2.0. Die Originalveröffentlichung finden Sie hier.

Vorschau: CMF_2019_01_Ahlers_AK_4
Journal of Craniomandibular Function 2019;11(1):49–73
Autore(n): Ahlers, M.O., Jakstat, H.A.

Digitalization of functional diagnostics. Status of computer-aided diagnostic data processing and integrated evaluation / Digitalisierung der Funktionsdiagnostik. Stand der computergestützten Befunddatenverarbeitung und deren integrierter Auswertung

In der Funktionsdiagnostik erheben Zahnärzte im Rahmen funktionsanalytischer Einzeluntersuchungen zahlreiche Befunde und ordnen diese als möglichst differenzierte Diagnose zu einem Gesamtbild. Funktionsdiagnostik ist insofern im Kern eine medizinische Datenverarbeitung. Das Besondere ist hierbei, dass man die Funktionsstörung an sich nicht „sehen“ kann, weshalb es spezieller Befunde sowie ihrer Auswertung bedarf, um die funktionelle Situation zu erfassen. Aufgrund der Vielzahl der hierbei entstehenden Einzelinformationen bietet es sich geradezu an, diese in digitale Informationsverarbeitungssysteme zu überführen. Neben der digitalen Fertigung zahnärztlicher Restaurationen entsteht hier ein Bereich der Zahnheilkunde, der erheblich von der Digitalisierung profitiert. Dieser Beitrag zeigt den aktuellen Stand auf und beschreibt die Umsetzung für die einzelnen Untersuchungen und die dadurch erlangten Optionen.

Vorschau: Lobbezoo,-Aarab,-Ahlers-et-al.-(2019)—Expert-Panel-GrindCare-(JOOR)
Journal of Oral Rehabilitation 2020;47:164–169.
Autore(n): Lobbezoo, F., Aarab, G., Ahlers, M.O., Svensson, P., et al.

Consensus-based clinical guidelines for ambulatory electromyography and contingent electrical stimulation in sleep bruxism

Bruxismus ist mittlerweile als eigenständige Entität neben der CMD anerkannt. Bruxismus an sich ist offenbar eine normale körperliche Funktion. Bei zu großer Intensität wird Bruxismus aber für die verschiedenen Gewebe des Kauorgans pathologisch. Das GrindCare System wurde dafür entwickelt, in solchen Fällen zu starken Bruxismus zu dämpfen, unter Verzicht auf muskelrelaxierende Medikamente. Bislang war unklar, wie das GrindCare System eingesetzt werden sollte. Eine internationale Arbeitsgruppe aus den Niederlanden, Deutschland und Dänemark hat nun einen Konsensus hierfür entwickelt – und höchstrangig publiziert.

Vorschau: BDJ_Edelhoff_et_al_2019_final
BRITISH DENTAL JOURNAL 2019 May;226(10):739-748
Autore(n): D. Edelhoff, M. Stimmelmayr, J. Schweiger, M.O. Ahlers, J-F Güth

Technikbeschreibung moderner minimal invasiver restaurativer zahnärztlicher Behandlungen (Advanced treatment concepts in fixed prosthodontics with metal-free materials)

Die Adhäsivtechnik und transluzente Restaurationsmaterialien haben die Behandlung von festsitzendem Zahnersatz verändert.Moderne Technologien ermöglichen den Einsatz neuer polymerer Werkstoffe. Diese bieten innovative Möglichkeiten für die Vorbehandlung von Zahnersatz. Außerdem gibt es jetzt neue Keramiktypen, die metallfreie Versorgungen möglich machen. Das hat dazu geführt, dass sich die Behandlungskonzepte in der festsitzenden Prothetik stark verändert haben.Weil es so viele neue Restaurationsmaterialien gibt, ist es manchmal schwer, den Überblick zu behalten. In diesem Artikel geht es um die neuesten Entwicklungen in der festsitzenden Prothetik. Es gibt eine Anleitung zur Materialauswahl für verschiedene Zahnbehandlungen.

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Quintessenz News 17. Feb. 2019
Autore(n): Ahlers, M.O.

Funktionelle Bewegungsanalyse integriert digital auswerten

Bei der instrumentellen Bewegungsaufzeichnung zur Artikulatorprogrammierung hat sich die elektronische computergestützte Registrierung durchgesetzt. Jenseits dieses Anwendungsbereichs ist mittlerweile die instrumentelle computergestützte Bewegungsaufzeichnung in Protrusion, Laterotrusion und zusätzlich ohne Zahnkontakt als Grundlage der funktionellen Bewegungsanalyse eingeführt. Die wissenschaftlichen Grundlagen hierfür wurden seit mehreren Jahren entwickelt, und mittlerweile ist das Vorgehen praxistauglich. Wie sich das diagnostische Vorgehen in der Praxis auch digital umsetzen lässt, beschreibt der aktuelle Beitrag in der führenden dentalen online Zeitschrift Quintessenz News.

Vorschau: ZWR6021250_Fort_Ahlers_SD-(personal-edition)
ZWR Das Deutsche Zahnärzteblatt
Autore(n): Ahlers, M.O., Jakstat, H.A.

Funktionsdiagnostik in der digitalen Praxis: Computergestützte Dokumentation erschließt neue Möglichkeiten durch wissensbasierte Auswertungen

Kraniomandibuläre Dysfunktionen kann man – anders als Karies – nicht sehen. Ähnlich wie in der Parodontologie ist die Beurteilung der Situation daher visuell allein nicht möglich. Optimierte Befunderfassungssysteme verbinden eine leichte und fehlervermeidende Erfassung mit hoher Aussagekraft. Diese Aufgabe ist wie geschaffen für digitale Informationssysteme.

Damit sich solche Systeme in der Praxis durchsetzen können, müssen sie einen Mehrwert bieten. Entsprechende Software (CMDfact) bietet einen medizinischen Mehrwert und ermöglicht mittels  moderner Softwaremodule, die Informationen aus div. funktionsanalytischen Untersuchungen (Manuelle Strukturanalyse, instrumentelle funktionelle Bewegungsanalyse) in die Informationsbasis zu integrieren. Die Diagnosen werden so immer genauer.

Der Beitrag in der ZWR zeigt, wie das geht und zeigt auch, wie die gleichen Informationen zudem in der Patientenkommunikation genutzt werden.

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Quintessenz 2018;69(5):2–15
Autore(n): D. Edelhoff, M.O. Ahlers

Okklusionsonlays als modernes Behandlungskonzept für die Rekonstruktion stark substanzgeschädigter Kauflächen

Die Deutsche Mundgesundheitsstudie DMS V zeigt einen deutlichen Rückgang der Karieserfahrungen in Deutschland. Die Anzahl der Restzähne im Alter hat zugenommen, was auf einen Trend zum Zahnerhalt hinweist, oft unterstützt durch Implantate. Trotz dieser positiven Entwicklung gibt es Bedenken wegen Zahnhartsubstanzschäden durch Biokorrosion, Attrition und Abrasion, die andere Defektmorphologien aufweisen. Restaurative Behandlungskonzepte hierfür haben sich differenziert: Statt überwiegend subtraktiver Methoden werden heute weniger invasive, defektorientierte Ansätze bevorzugt, und neue Präparationsformen tragen zum Zahnerhalt bei. Der Beitrag beleuchtet die Prinzipien der minimalinvasiven Behandlung durch Okklusionsonlays zur Rekonstruktion geschädigter Kauflächen. Diese modernen Techniken ermöglichen es, Zahnhartsubstanz zu schonen und gleichzeitig funktionale und ästhetische Ergebnisse zu erzielen. Lernen Sie in dem Fortbildungsbeitrag, wie Sie durch gezielte Präparation erartiger Okklusionsonlays Ihre Behandlungsergebnisse optimieren können.

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Clinical Oral Investigations
Autore(n): Ahlers, M.O., Edelhoff, D., Jakstat, H.A.

Reproduction accuracy of articulator mounting with an arbitrary face-bow vs. average values — a controlled, randomized, blinded patient simulator study.

Die schädelbezügliche Übertragung der Oberkieferposition mit einem arbiträren Gesichtsbogen ist ein schon vor längerer Zeit entwickeltes Verfahren. Bisher fehlte aber der evidenzbasierte Nachweis, dass das Verfahren einen messbaren Vorteil im Vergleich zur Übertragung der Oberkieferposition allein auf der Basis der Orientierung der Oberkieferposition anhand von Mittelwerten bietet, und vor allem der Nachweis, dass sich dieser Effekt bei größeren Probandengruppen bestätigt. Eine multizentrische Studie der Universitäten Hamburg, Leipzig und München hat nun zeigen können, dass die Übertragung der Oberkieferposition unter Einsatz eines arbiträren Gesichtsbogens zu einer deutlich besser reproduzierbaren und korrekteren Montage des Oberkiefermodells führt als die Montage nach Mittelwerten allein unter Verwendung klassischer Orientierungshilfen – und das bei 38 Probanden! Die Studie wurde nach einem anonymen Gutachterverfahren in einer der zwanzig weltweit führenden zahnmedizinischen Fachzeitschriften veröffentlicht.

Vorschau: MBZ_06_2018_Artikel-Ahlers
MBZ Mitteilungsblatt Berliner Zahnärzte
Autore(n): Ahlers, M.O.

Diagnostik in der Funktionstherapie: CMD-Screening mit dem CMD-Kurzbefund

Seit dem Urteil des OLG München aus dem Jahre 2017 ist die Verunsicherung groß. In dem Urteil hatte das OLG höchstrichterlich festgestellt, dass vor der Versorgung mit Zahnersatz regelmäßig ein CMD-Screening erfolgen müsse. Das hat offenbar weite Kreise alarmiert: Einen Beitrag, den PD Dr. Ahlers bereits 2015 in dem Sonderheft „Funktion“ der Quintessenz veröffentlicht hatte, druckte das Mitteilungsblatt Berliner Zahnärzte nun selbstständig noch einmal ab. Darin wird der CMD-Kurzbefund nach Ahlers und Jakstat erläutert, die Studie zu seiner Einführung erläutert und die daraus resultierende Auswertung beschrieben.

Vorschau: QI_Edelhoff_Ahlers_2018_07_s0521-533
Quintessence International 2018;49(7):521-533
Autore(n): D. Edelhoff, M.O. Ahlers

Occlusal onlays as a modern treatment concept for the reconstruction of severely worn occlusal surfaces

The Fifth German Oral Health Study reveals a marked decrease in caries incidence and an enhanced retention of teeth among the elderly in Germany, indicating a shift towards enduring dental preservation, frequently employing fixed prostheses or implants. Germany stands at the forefront of global dental health, although there is an increasing awareness of issues related to erosion, attrition, and abrasion that compromise dental hard tissues. Restorative methodologies have transitioned from subtractive techniques to more defect-oriented and additive strategies, prioritizing the conservation of dental hard tissues. Occlusal onlays emerge as a sophisticated, minimally invasive treatment alternative, particularly efficacious in reconstructing severely eroded occlusal surfaces, thus playing a crucial role in maintaining dental integrity. The present article delineates this innovative treatment modality, elucidating the procedural nuances with detailed illustrations and utilizing specially designed preparation instruments.

Vorschau: IJCD_1804_en_Becker_Jakstat_Ahlers_SCREEN-mWM-PUBLISH
International Journal of Computerized Dentistry 2018;21(4):281–294
Autore(n): Becker, K., Jakstat, H.A., Ahlers, M.O.

Quality improvement of functional diagnostics in dentistry through computer-aided diagnosis: a randomized controlled trial

Die Erfassung funktionsanalytischer Befunde per Software (CNMDfact) ist mittlerweile Standard, die Zuordnung von Befunden zu Diagnosen ebenfalls. Aus dem klinischen Alltag ist das nicht mehr wegzudenken. Was unsere Arbeitsgruppe nun gern herausfinden wollte, war: Beeinflusst diese Art der Befundauswertung auch die Qualität der Diagnosen? Das sauber zu klären, ist gar nicht so einfach, denn dafür braucht man „echte“ Fälle – die haben wir anonymisiert und konsekutiv aus der Praxis gewonnen – OK. Dann man braucht man passende Testpersonen – das ist schon schwieriger, denn Zahnärzte haben keine Zeit und sind vorgeprägt („biased“). Perfekt eigneten sich daher Zahnmedizinstudenten am Ende des Studiums: Wacher Geist, open minded, nicht vorgeprägt. Fehlt noch ein passendes Versuchsdesign; das hat Kai Becker ermittelt – und umgesetzt.

Im Ergebnis kam dabei heraus, dass die Qualität computerassistiert gestellter Diagnosen signifikant besser ist als beim traditionellen Vorgehen – bei weniger falsch positiven Diagnosen. Mit Letzerem hatten wir gar nicht gerechnet. Fazit: Damit ist die computerassistierte Diagnostik mit CMDfact der neue „aktuelle Stand“…

Vorschau: 2017-ZWR-Okklusions-Onlays-(Ahlers+Edelhoff)
ZWR Das Deutsche Zahnärzteblatt (127. Jahrgang), Heft 9, 2017, S. 450-457
Autore(n): Ahlers, M.O., Edelhoff, D

Präparation von Okklusionsonlays

Okklusionsonlays sind eine vergleichsweise neue Restaurationsform zur Wiederherstellung der Kauflächen bei Zahnverschleiß. Sie reichen weniger weit nach zervikal und sind daher viel weniger invasiv. In Kombination mit neuen hochfesten Dentalkeramiken (LS2) ermöglichen sie die zahnfarbene atraumatische Wiederherstellung der Zahnkonturen und die Stabilisierung der Funktion des kraniomandibulären Systems. Die bisher üblichen Präparationsinstrumente sind dafür weniger geeignet. Aus dem CMD-Centrum Hamburg-Eppendorf (PD Dr. Ahlers) und der LMU München (Prof. Dr. Edelhoff) wurden daher neue Strategien und dazu passende Insturmente entwickelt. Der Beitrag in dem traditionsreichen ZWR – Das Deutsche Zahnärzteblatt beschreibt beides illustriert.

Vorschau: ZMK-2017-05—Interdisziplinare-Funktionstherapie-S.-363ff
ZMK
Autore(n): Ahlers, M.O.

Interdisziplinäre Funktionstherapie

Das neue Lehrbuch zur zahnärztlichen Funktionsdiagnostik und -therapie von Dr. Jürgen Dapprich beschreibt dessen Erweiterung der diagnostischen Vorgehensweise um neue orthopädische Untersuchungstechniken. PD Dr. Ahlers wurde von der Redaktion der ZMK mit der Rezension des Buches beauftragt und beschreibt die einzelnen Kapitel und deren Inhalte.

Vorschau: 2016-JPR-Masticatory-performance-by-means-of-a-color-changeable-chewing-gum—Tarkowska-et-al
Journal of Prosthodontic Research
Autore(n): Tarkowska, A.,Katzer, L., Ahlers, M.O.

Assessment of masticatory performance by means of a color-changeable chewing gum

Previous research determined the relevance of masticatory performance with regard to nutritional status, cognitive functions, or stress management. In addition, the measurement of masticatory efficiency contributes to the evaluation of therapeutic successes within the stomatognathic system. However, the question remains unanswered as to what extent modern techniques are able to reproduce the subtle differences in masticatory efficiency within various patient groups. The purpose of this review is to provide an extensive summary of the evaluation of masticatory performance by means of a color-changeable chewing gum with regard to its clinical relevance and applicability. You can download a private copy from this site of the authors.

Vorschau: 2016-03-CMF-Guideline-Instrumental-Functional-Analysis-S.185-236
CMF
Autore(n): Utz, K.H., Hugger, A., Ahlers, M.O., Seeher, W.D., et al.

S2k Guideline (Extended Version) Instrumental Functional Analysis in Dentistry / S2k Leitlinie (Langversion) Instrumentelle Zahnärztliche Funktionsanalyse

Zur instrumentellen Funktionsanalyse existierten bisher nur 2 mittlerweile veraltete Wiss. Mitteilungen der damaligen AFDT. Mittlerweile hat sich der Stand der Technik und Wissenschaft weiterentwickelt und zudem hat 2011 das DIMDI moniert, dass es zur Orientierung der Verkehrskreise an einer Leitlinie fehle. Unter der Federführung der DGFDT ist eine solche nunmehr in Abstimmung mit 12 anderen Fachgesellschaften entstanden und veröffentlicht.

Da das internationale Interesse hoch ist, wurde aus Spendengeldern eine englische Übersetzung erstellt und die Leitlinie daher in diesem Beitrag bilingual zur Orientierung der Verkehrskreise hierzulande und international veröffentlicht.

Vorschau: 2016-DZZ-Wiss_Mitt_Funktionstherapie-DGFDT
DZZ Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift
Autore(n): Ahlers, M.O., Fussnegger, M., Göz, G., Imhoff, B., Jakstat, H.A., Mentler, Ch., Neff, A., Nippel, E., Ottl, P., Peroz, I.

Zur Therapie der funktionellen Erkrankungen des kraniomandibulären Systems

Wissenschaftliche Mitteilung der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie (DGFDT) in der DGZMK, der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien (DGPro), der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), der Arbeitsgemeinschaft für Kieferchirurgie (AGKi), der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie (DGKFO) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), publiziert in der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift, DZZ

Vorschau: 2015-12-Quintessenz-Ahlers-SCREEN-mWM_Publish
Die Quintessenz 12, 2015
Autore(n): Ahlers, M.O., Jakstat, H.A.

CMD-Screening mit dem CMD-Kurzbefund

Kraniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) gehören zu den häufigeren Erkrankungen in der Zahnheilkunde. Sie kommen in allen Zahnarztpraxen vor, sodass es hilfreich ist, betroffene Patienten mit einfachen Mitteln erfassen zu können. Die erste Stufe der Diagnostik besteht in der Identifikation entsprechend auffälliger Patienten mittels eines CMD-Screenings. Die Autoren haben hierfür ausgehend von Vorschlägen Krogh-Poulsons den CMD-Kurzbefund entwickelt und wissenschaftlich untersucht. Der Beitrag schildert die Grundlagen und das praktische Vorgehen bei dieser Untersuchung.

Vorschau: 2015-12-Quintessenz-Ahlers-SCREEN-mWM_Publish-30112015
Die Quintessenz 12, 2015
Autore(n): Ahlers, M.O., Jakstat, H.A.

Klinische Funktionsanalyse als Fundament der funktionellen Diagnostik-Kaskade

Funktionsdiagnostische Maßnahmen erfolgen stufenweise. Die Grundlage bildet bei Verdacht auf das Vorliegen einer CMD die klinische Funktionsanalyse. Neu ist dabei das Konzept, die klinische Funktionsanalyse so auszuwerten, dass auf ihrer Grundlage bereits eine Diagnose gestellt werden kann. Die Prinzipien der Auswertung wurden mittlerweile in computergestützte Systeme überführt, welche helfen, die individuellen Befunde dazu passenden Diagnosen zuzuordnen. Die gleichen Daten lassen sich zudem für neue Patientenberatungssysteme und in Expertensystemen zur Therapieplanung einsetzen, die den Behandler vor Ort in die gleiche Situation einer kollegialen Abstimmung versetzen, wie sie an spezialisierten Zentren gegeben sein sollte. Der Beitrag stellt das Ziel der Untersuchung, ihre Durchführung und Auswertung sowie ihre Konsequenzen vor und gibt einen Ausblick auf künftige Entwicklungen.

Vorschau: 2015-12-Quintessenz-Ahlers+Edelhoff-SCREEN-mWM-Publish
Die Quintessenz 12, 2015
Autore(n): Ahlers, M.O., Edelhoff, D.

Einsatz glaskeramischer Repositions-Onlays zur Abschlussbehandlung nach erfolgreicher Funktionstherapie

Restaurative Abschlussbehandlung nach Funktionstherapie sind unter engen Grenzen indiziert. Der vorliegende Beitrag schildert diese detailliert sowie die Alternativen. Hierzu zählen kieferorthopädische oder herkömmliche restaurative Behandlungsverfahren (mit Langzeitprovisorien und Kronen), oder minimalinvasiv präparierte Restaurationen („Table-Tops“) sowie non-invasive Restaurationsformen verfügbar („Repositions-Onlays“ bzw. „Repositions-Veneers“). Dieser von dritter Seite bereits als „Grundsatzbeitrag“ bezeichnete Artikel im Sonderheft „Funktion“ der Quintessenz schildert hierfür die Hintergründe, Indikationen, Behandlungsformen sowie das praktische Vorgehen.

Vorschau: 2015-Quintessenz-Katzer-SCREEN-mWM-(Publish)
Die Quintessenz 12, 2015
Autore(n): Katzer, L., Tarkowska, A., Ahlers, M.O.

Kaufunktionsmessung

Bei der Rehabilitation des funktionsgestörten Patienten in der zahnärztlichen Praxis erfährt die Erfassung einer funktionell eingeschränkten Kaufähigkeit als zentraler Aufgabe des Kauorgans bislang eine zu geringe Aufmerksamkeit. Der Beitrag stellt daher drei ausgewählte Messmethoden vor (klassischer Zerkleinerungstest, Farbdurchmischungstest, Farbänderungstest).
Für alle Prüfverfahren existieren verschiedene Auswertungsmethoden, die beschrieben  werden. Außerdem erfolgt eine Einschätzung der Vor- und Nachteile und  bestehender Hemmnisse, die bisher einen Praxiseinsatz erschwert haben.

Vorschau: S2k_Funktionsanalyse
AWMF S2k-Leitlinie
Autore(n): Utz, K.H., Hugger, A., Ahlers, M.O., Seeher, W.D., Kordass, B.

Instrumentelle zahnärztliche Funktionsanalyse

Für die Instrumentelle Funktionsanalyse hatte das DIMDI schon lange die Entwicklung einer Leitlinie gefordert. Diese liegt nunmehr gleich auf der Stufe S2k vor. Entwickelt wurde sie von einer Gruppe von Fachgesellschaften, mit führender Beteiligung von vier Autoren, darunter PD Dr. M. Oliver Ahlers.