Zähneknirschen / Zähnepresen

Zähneknirschen und -pressen („Bruxismus“) sind nicht schön. Hier und da darf das mal sein, aber regelhaft schädigt es die Zähne und das Kauorgan. Aber viele Betroffene merken zunächst gar nicht, dass Sie dazu gehören. Folgende Symptome deuten daraufhin, dass Sie selbst betroffenen sind:

  • Spannungs- oder Müdigkeitsgefühle in den Wangen, vorübergehende Steifigkeit;
  • Vorübergehende Schläfenkopfschmerzen;
  • Veränderung Ihrer Wangenkontueren (durch Größenzunahme der Muskeln;
  • Schmelzrisse in den Frontzähnen;
  • Abbrechen von Schneidekanten im Frontzahnbereich;
  • Schäden im Bereich der Zahnhälse;
  • Zerbröseln vorhandener Füllungen oder Verblendkronen;
  • Zahnfrakturen im Seitenzahnbereich.

Bruxismus - was ist das?

Zähneknirschen und Zähnepressen werden zusammengefasst als „Bruxismus“ bezeichnet (altgriechisch, mit einer lateinischer Endung). Die aktuelle Leitlinie der zuständigen Fachgesellschaft DGFDT unterscheidet dabei zum einen

  • Schlafbruxismus von
  • Wachbruxismus

und zum anderen

  • Zähnepressen und
  • Zähneknirschen.

Zahnverschleiß miterfassen

Als Folge von Bruxismus kann es zu verstärkter Zahnabnutzung kommen. Erforderlich ist daher bei Bruxismusverdacht zumindest ein Zahnverschleiß-Screening, um erhöhten Zahnverschleiß zu erkennen und bei Bedarf zu behandeln.

Abgenutzte Zähne schonend restaurieren

Und wenn infolge des Bruxismus Zähne frakturieren bedarf es einer möglichst minimal invasiven Reparatur der betroffenen Zähne – auch darauf sind wir im Rahmen unserer Spezialisierung eingerichtet. PD Dr. Ahlers hat einst im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ein Verfahren entwickelt, um schadhafte zahnfarbene Füllungen aus Composite-Kunststoffen möglichst atraumatisch zu reparieren. Dieses setzen wir heute routinehaft ein.